Kern des Partnervermittlungsprinzips von
contacting bildet der contacting-Test. Der contacting-Test ermittelt aufgrund demographischer Daten, persönlicher Präferenzen und beziehungsrelevanter Parameter (z.B. Lebenseinstellungen oder Zukunftspläne) Profile mit hoher Passgenauigkeit und platziert diese auf deiner Partnervorschlagsliste. Dem contacting-Test liegt ein wissenschaftlicher Ansatz zu Grunde, nach dem für langfristiges Beziehungsglück neben wechselseitiger Attraktivität insbesondere eine Kompatibilität im Lebensentwurf gegeben sein muss. Nachfolgend wird dieser Ansatz näher erläutert.
Menschen setzen für ihr Leben strategische Parameter bezüglich ihrer gegenwärtigen Lebensführung und ihrer Lebensplanung für die Zukunft. Diese Werte bilden ein Rahmenwerk für die vielen alltäglichen Einzelentscheidungen und bleiben auch über die Zeit hinweg relativ stabil. Kompatible Lebensentwürfe sind daher für den langfristigen Erfolg einer Lebenspartnerschaft entscheidend. Auch wenn Unstimmigkeiten in diesem Bereich vielleicht anfänglich durch starke Emotionalität überdeckt werden können, ist es für das Glück eines jeden einzelnen Partners wichtig, den eigenen Lebensentwurf auf lange Frist auch zu leben. Spätzlesuche fragt daher bei der Profilerhebung unter anderem nach ökologischem Bewusstsein, Treueverständnis, Karriere- bzw. Familienorientierung, Religiosität bzw. Spiritualität, speziellen Essgewohnheiten, Mode- bzw. Imagebewusstsein sowie nach Ansprüchen an den Lebensstandard.
Auch die Vergangenheit von Menschen prägt ihre gegenwärtige Lebenssituation. Sie bestimmt über Bildung, Beruf oder Ortsgebundenheit die Bedingungen der Lebensführung, die teilweise nicht oder nur schwer reversibel bzw. veränderbar sind.
contacting erhebt deshalb beispielsweise Bildungsstand, Beruf und Familienstand.
Ohne Zweifel eröffnet das Medium Internet neue Möglichkeiten in der Partnersuche. Die Grenzen seiner Einsatzfähigkeiten dürfen aber deswegen nicht ignoriert werden. In diesem Zusammenhang sind vor allem die Grenzen der Wahrnehmung einer Person in einer elektronisch unterstützten Interaktion bzw. Kommunikation zu berücksichtigen. Trotz immer ausgefeilterer Technik, kann man sich letztendlich nur von Angesicht zu Angesicht "sehen, riechen und schmecken" und damit herausfinden, ob eine wechselseitige Attraktivität gegeben ist oder nicht. Aus diesem Grund spricht Spätzlesuche die Empfehlung aus, Telefonate und ein persönliches Treffen nicht auf die (zu) lange Bank zu schieben.